elias maya
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow

OPLÀ – SpazioStudio Mailand

20. Februar bis 22. März 2009

DIE FRAGE NACH DER WIRKLICHKEIT

Futura metafisica






„Oplà“ heißt die Ausstellung von Elias Maya im SpazioStudio Milano. Der Titel weist schon darauf hin, dass man Bilder sehen kann, die in ihrer Art eher ungewöhnlich sind. Der Künstler zeigt Menschen in unterschiedlichen Situationen. Durch Verfremden von Fotos scheint aber nur ihre Ausstrahlung übrig zu beleiben – eine Art von innerem Leuchten. Häufig scheinen diese Figuren geradezu zu schweben und sind dabei in eine unwirkliche Umgebung gesetzt. Das macht auch die Aktualität und Brisanz der Bilder aus: Sie zeigen, dass der Mensch seine natürliche Umwelt rasant verändert, dies aber zunehmend nur virtuell wahrnimmt. Virtualität ist omnipräsent, Zeit- und Raumbegriffe verlieren immer mehr an Bedeutung. Der Mensch hält in vielen Bereichen mit der technischen Entwicklung nicht Schritt. Gefragt, welcher Kunstrichtung Elias Maya sich zuordnen würde, meinte er: „ Ich nenne meine Kunst Futura Metafisica“. Damit charakterisiert er nicht nur treffend sein Werk, sondern drückt auch seine Verwandtschaft mit dem großen italienischen Maler Giorgio de Chirico aus, der versuchte, seine Entfremdung in einer fremden Welt darzustellen und damit Carrà, Morandi und die Surrealisten beeinflusste.






Mit der Kuratorin der Ausstellung Nicoletta Mezzanotte von Buttlar  folgte Elias Maya einer Einladung ins Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland. Der Leiter der Kulturabteilung, Herr Thomas Gerlach, sicherte die Unterstützung für zukünftige Projekte in Italien zu.


Artikel in der italienischen Kunstzeitschrift

Arte, Numero 426

Seite 159




zurück